KI-Hinweise, Transparenz, Grenzen und Haftung
Stand: 23. Oktober 2026.
1. OPRIVON ist kein gewöhnlicher Chatbot
OPRIVON wird als Plattform zur intelligenten Ausführung digitaler Arbeits- und Geschäftsprozesse entwickelt. Beschreibungen von KI-Agenten, Workflows, Integrationen, autonomen Aufgaben und Leistungsstufen beschreiben die Produktvision und geplante Funktionen, nicht zwingend den Umfang einer derzeit nutzbaren Software. Solange kein konkretes verbindliches Produktangebot freigegeben ist, sind Aussagen zur Produktzukunft keine Garantie.
2. Kennzeichnung von künstlicher Intelligenz
Wo Menschen unmittelbar mit einem KI-System interagieren, werden die anwendbaren Transparenzpflichten berücksichtigt. Die EU-KI-Verordnung (AI Act) verlangt für bestimmte KI-Systeme die Information darüber, dass eine Interaktion mit KI erfolgt, und enthält weitere Pflichten zur Kennzeichnung bestimmter synthetischer Inhalte. Der genaue Umfang hängt von Rolle, Art des Systems, Bereitstellungszeitpunkt und anwendbaren Ausnahmen ab. Das bedeutet nicht, dass jede denkbare Kennzeichnungspflicht allein durch einen Website-Hinweis erfüllt wird.
3. Grenzen der Verlässlichkeit
Generative KI kann unrichtige Tatsachen behaupten, Rechtsvorschriften falsch zusammenfassen, veraltete Daten verwenden, Quellen erfinden, fehlerhaften Programmcode erzeugen oder missverständliche Handlungsoptionen empfehlen. Fehler können auch bei hoher sprachlicher Qualität unbemerkt bleiben. Ergebnisse müssen abhängig von ihren Risiken geprüft werden; kritische Entscheidungen dürfen nicht allein auf ungeprüften Ausgaben beruhen.
4. Keine pauschale Fachberatung
KI-Informationen sind ohne ausdrücklich vereinbarte und fachlich abgesicherte Leistung keine individuelle ärztliche, psychologische, juristische, steuerliche, finanzielle oder sicherheitsfachliche Beratung. Bei entsprechenden Sachverhalten ist qualifizierte Fachberatung bzw. die Prüfung durch zuständige Menschen erforderlich. OPRIVON darf nur in solchen Anwendungsfällen produktiv eingesetzt werden, für die der konkrete Dienst technisch und rechtlich geeignet ist.
5. Risiken autonomer Handlungen
Bei automatisierten Nachrichten, Veröffentlichungen, Buchungen, Zahlungen, Datenübertragungen, Codeausführungen, Systemänderungen und Löschvorgängen können Fehler irreversible Folgen haben. Geeignete Freigabegrenzen, minimale Berechtigungen, Auditierbarkeit, Testumgebungen und Abbruchmechanismen müssen vor einer produktiven Ausführung vorgesehen werden. Die endgültige Zuordnung von Freigabe- und Schutzpflichten erfolgt anhand des konkreten Vertrages und der tatsächlichen Systemarchitektur.
6. Verantwortung für die eigene Verwendung
Wer KI-Funktionen nutzt, muss sicherstellen, dass Eingaben, Ziele, Integrationen und die Verwendung der Ergebnisse rechtmäßig und von entsprechenden Rechten gedeckt sind. Rechtswidriger Missbrauch – insbesondere Betrug, Phishing, Täuschung, unerlaubte Überwachung und Cyberangriffe – ist untersagt und kann im Rahmen der gesetzlichen und wirksam vereinbarten Regelungen zu Schutzmaßnahmen, Sperrungen und weiteren Schritten führen.
7. Verantwortung des Anbieters bleibt bestehen
Eine KI-Plattform kann durch Nutzungsbedingungen nicht von allen Pflichten befreit werden. Die Haftung des Anbieters richtet sich nach zwingendem Recht, den wirksam vereinbarten Leistungszusagen, dem eigenen Verschulden und den konkreten Umständen. Insbesondere sind die Schranken von §§ 307 und 309 BGB, die DSGVO und gegebenenfalls produktspezifische Vorschriften zu beachten. Nicht ausgeschlossen wird eine zwingende Haftung bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit und schuldhaft verursachter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
8. Sicherheitsvorfälle und Beschwerden
Verdachtsfälle zu Missbrauch, Manipulation oder Datenschutzverletzungen bitte an d.p.online-group@dponline-group.com melden. Ein Meldeeingang ist keine Zusage einer bestimmten Bearbeitungsfrist; zwingende gesetzliche Reaktionsfristen gelten unabhängig davon. Betroffenenrechte und erforderliche Meldungen an Behörden bleiben unberührt.
9. Unabhängige Rechts- und Produktprüfung
Vor dem Verkauf eines konkreten Starter- oder höherstufigen Produkts sind die tatsächliche Systemfunktion, die Datenschutzrollen, gegebenenfalls KI-Risikoklassen, Sicherheitsmerkmale, vertraglichen Leistungsbeschreibungen und Haftungsgrenzen gesondert zu prüfen. Diese Informationsseite darf nicht als Beleg für eine erteilte Zertifizierung, CE-Konformität, formale Auditierung oder regulatorische Zulassung ausgegeben werden.